Geschäfte mit einem Hauch von Abenteuer: Die Portuguese Review über Nils Peter Sieger

Die Lissaboner Portuguese Review veröffentlichte im Dezember 1993 einen ganzseitigen Artikel über den Werdegang von Nils Peter Sieger. Diesen Artikel geben wir in deutscher Übersetzung wieder.

Menschen in Lissabon: Geschäfte mit einem Hauch von Abenteuer 

Aus: Portuguese Review (Dezember 1993)

In 1961 trampte Nils Peter Sieger durch Europa und blieb in Lissabon stecken – mit nichts als seinem Rucksack. Sein erster Anzug war ein Geschenk von Dr. Maric Mosqueira do Amaral (heute immer noch ein enger Freund), was ihm eine Lehre bei der Banco Espirito Santo e Comercial de Lisboa ermöglichte.

Eine Stadt der Nostalgie

Lissabon, die nostalgischste Hauptstadt Europas zu jener Zeit, war in einem Tagtraum über seine glorreiche Vergangenheit befangen. Politische Diskussionen über Portugals Bestimmung liefen darauf hinaus, die überseeischen „Provinzen“ niemals aufzugeben gegen den zunehmenden Druck von außen, insbesondere der USA. Im gleichen Jahr wurde der portugiesische „Staat von Indien“ von der indischen Armee besetzt und Salazar sandte 30.000 Soldaten nach Angola, um es vor „Chaos und Kommunismus“ zu schützen, die durch den benachbarten Kongo fegten.

Der 22-jährige Lehrling aus einer Privatbank in Hamburg kam aus einer Familie mit einem starken Sinn für Tradition und Wertschätzung für den Charme der vorindustriellen Zeit – beides hatte Lissabon im Überfluß. (Jahre später, als er es sich leisten konnte, wurde Sieger, ein Offizier der deutschen Marine, ein leidenschaftlicher Sammler von antiken nautischen Instrumenten, Karten und Büchern). Aber Sieger spürte den Wind des Wandels in Portugal, und war hungrig nach Erfolg.

Nils Peter Sieger Business with a sense of adventure - Portuguese Review (1993)

Nils Peter Sieger Business with a sense of adventure – Portuguese Review (1993)

Eine Partnerschaft für den Erfolg

Er fand den Partner für seine großen Ideen in Dieter Kleinschmidt, der in der Bucht von Cascais in 1962 gestrandet war während der Überführung eines Segelbootes nach Portugal. Die beiden Männer ergänzten einander und der Hauch des Abenteuers, der über ihrem Treffen lag, durchwehte auch ihre Geschäfte.

Während Sieger durch seine Fantasie und Vision angetrieben wurde, war Kleinschmidt skeptisch, inquisitorisch, detail-orientiert und praktisch. Mehrere Jahre vergingen, bevor sie sich zusammentaten: Kleinschmidt ging zurück nach Deutschland um seine Architekturstudien zu beenden und Sieger verdiente seinen Lebensunterhalt durch Deutschunterricht in den Abendstunden während er tagsüber bei der Bank Espirito Santo arbeitete. Unterdessen knüpften sie ein Netzwerk von Kontakten in beiden Ländern, das sich als Aktivum erweisen sollte, als sie im Jahr 1967 ihre Firma Finurba gründeten.

Ein breites Portfolio

Nur wenige Unternehmen in der portugiesischen Immobilienbranche sind mit Finurba in der Vielfalt der Dienstleistungen zu vergleichen: Investment Consulting, Projektierung und Finanzierung, Architektur, Engineering und Bauüberwachung. Ihre Referenzliste enthält industrielle Komplexe, Bürogebäude, Kirchen, Schulen, Fünf-Sterne-Hotels, touristische Entwicklungen, Einkaufszentren, Golfplätze und private Residenzen. „Flexibilität ist unsere Basis. Wenn andere nicht wissen, wie man weitermachen soll, schaffen wir einen unkonventionellen Konzept und suchen die richtige Konstellation und die besten Partner „, erklärt Kleinschmidt.

Nach dieser Devise expandierten sie in den Nahen Osten und das portugiesischsprachige Afrika. Obwohl Geschäftsmöglichkeiten verlorengingen, als die Kolonien schließlich ihre Unabhängigkeit erlangten, blieben Kontakte und Freundschaften. Derzeit plant Finurba ein Resort auf der Insel Sao Tomé im Golf von Guinea und ein 90 ha großes Gewerbegebiet in Palmela in der Nähe von Setúbal.

Für die Opfer der Erdbeben-Katastrophe in Algerien entwickelten sie „portable“ Häuser aus Komponenten von Polyurethan-Schaum und Stahlgerüsten. In den Jahren nach der Revolution, als Portugal von den Anlegern gemieden wurde, machte diese Produkt, das nach Venezuela, Brasilien, Saudi-Arabien und Sudan exportiert wurde, Finurba international bekannt.

Zukunftsaussichten

Beide Partner haben ein starkes soziales Engagement. Kleinschmidt war für die Deutsche Schule aktiv und Nils Peter Sieger für die SOS-Kinderdorf-Organisation in Lissabon. Er hat zum Aufbau der Kinderdörfer in der Karibik, Südamerika und Spanien über viele Jahre maßgeblich beigetragen. Derzeit ist er behilflich mit der Organisation eines SOS-Kinderdorfes in Sta. Cruz de Tenerife.

Neben der Verwaltung ihres Bestandes von Lissaboner Bürogebäuden, Villen und Freizeitparks gründeten Sieger und Kleinschmidt kürzlich Arqueonautas SA, ein Unternehmen, das auf die Bergung von Schiffen vor der portugiesischen Küste, die zwischen dem l6. und l9.Jahrhundert versunken sind, spezialisiert ist. Am 30. September verkauften sie Finurba an Caspen Oil, ein Unternehmen, das an der amerikanischen Börse notiert ist und seit kurzem in die europäischen Immobilien- und Energiemärkte investiert. Beide bleiben Direktoren bei Finurba, und es wird interessant sein, die Ergebnisse dieser Ehe zwischen einem individualistischen europäischen Unternehmen und einem amerikanischen Ölkonzern sehen.

Der Artikel zum Download: Nils Peter Sieger_Business_with_a_sense_of_adventure

Englische Version des Artikel aus Portuguese Review

People, in Lisbon: Business with a sense of adventure

From: Portuguese Review (Dezember 1993)

In 1961 Peter Sieger hitch-hiked through Europe and got stuck in Lisbon, carrying nothing but his backpack. His first suit was a gift from Dr. Märic Mosqueira do Amaral (still a close friend today) which enabled him to start an apprenticeship at the Banco Espirito Santo e. Comercial de Lisboa.

A city of nostalgia

Lisbon, easily the most nostalgic capital of Europe at that time, was lost in a daydream about its glorious past. Political discussions centered on Portugals determination never to give up its overseas “provinces“, against mounting external pressure, particularly from die U.S. In the same year the Portuguese “State of India“ was occupied by the Indian army, and Salazar sent 30,000 troops to Angola to protect it from “chaos and com¬munism“ sweeping the neighbouring Congo.

The 22 year old apprentice from a private bank in Hamburg came from a family with a strong sense of tradi¬tion and appreciation for the charm of the pre-industrial era, both of which abounded in Lisbon. (Years later, when he could afford it, Sieger, an officer in the German naval reserve, became a passionate collector of antique nautical instruments, ancient maps und books). But Sieger sensed the wind of change engulfing Portugal, and his mercurial tempera¬ment was hungry for success.

A partnership for success

He found the partner for his grand ideas in Dieter Kleinschmidt who was stranded in the bay of Cascais in 1962 while transferring a sailing boat to Portugal. The two men comple¬mented each other, and the note of adventure on which they met carried over into their business dealings.

While Sieger was driven by his imagination und vision, Kleinschmidt was was sceptical, inquisitive, detail-oriented und practical. Several years passed before they joined forces: Kleinschmidt re¬turned to Germany to finish his archi¬tecture studies und Sieger earned his living by teaching German in the evenings while working at die Espirito Santo bank in the daytime. Meanwhile, they built a network of contacts in both countries, which proved an asset when, in 1967, they founded their cornpany Finurba.

A wide portfolio

Few companies in Portugal‘s property development sector can compare with Finurba in the variety of Services of¬fered: investment consulting, project planning und financing, architecture, engineering and construction supervision. Their reference list includes industrial complexes, office buildings, churches, schools, five-star hotels, tourist developments, shopping centres, golf courses and private residences. “Flexibility is our basis. When others don‘t know how to go on, we create an unconventional concept und look for the right constellation and match¬ing partners“ explains Kleinschmidt.

With this motto they expanded into the Middle East and Portuguese-speaking Africa. Though business opportunities were lost when the colonies finally gained independence, contacts und friendships remained. At present Finurba is planning a resort on the island of Sao Tomé in the Gulf of Guinea and a 90 ha industrial park in Palmela, near Setübal.

For the victims of an earthquake catastrophy in Algeria they developed “portable“ houses assembled from components made of polyurethan foam sandwiched between a steel framework. In the years after the revo¬lution, when Portugal was shunned by investors, this product, which was exported to Venezuela, Brazil, Saudi¬ Arabia und Sudan, made Finurba known internationally.

Future prospects

Both partners have a strong social commitment. Kleinschmidt has been active for the German School in Lis¬bon and Sieger for the SOS Children‘s Villages organisation. He has helped to build up children‘s villages in the Caribean, South America and Spain for many years. At present he is assisting in the organisation of an SOS Chil¬dren‘s Village in Sta. Cruz de Tenerife.

Besides their holdings of Lisbon office buildings, villas and leisure prop¬erties, Sieger and Kleinschmidt recently founded Arqueonautas S.A., a company specialised in raising ships sunk off the Portuguese coast between the l6th and l9th centuries. On Sep¬tember 30th, they sold Finurba to Caspen Oil, a company listed on the American stock exchange, which has recently bought into the European property and energy markets. They both remain directors of Finurba, and it will be interesting to see the results of this marriage between an individu¬alistic European enterprise and an American oil corporation.

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Die Lust am Erfolg: Michael Vermehren im manager magazin über Nils Peter Sieger

manager magazin stellt in seiner Ausgabe 9 vom 01.09.1988 die portugiesischen Unternehmer Mario do Amaral und Nils Peter Sieger vor.

Die Lust am Erfolg

Von Michael Vermehren

Die lusitanischen Unternehmer finden wieder Gefallen am Geschäft und fahren reiche Ernte ein. mm stellt Ihnen einige der umtriebigsten und erfolgreichsten Männer vor.

MARIO MOSQUEIRA DO AMARAL – Der Statthalter

Als ich vor vielen Jahren begann, mich in Lissabon heimisch zu fühlen, wurde das Wirtschaftsleben von drei mächtigen Familienclans beherrscht; Champalimaud hieß der eine, Herrscher über Portugals Stahl und Zement; Mello der andere, Gründer der Werft Lisnave und eines Chemiekonzerns; Espirito Santo der dritte. Von allen dreien war dieser fromme Name den Lisboetas der geläufigste – hieß so doch die Bank, die der Familie gehörte, nicht eben die größte des Landes, aber immerhin mit Einlagen von einer Milliarde Mark und einer ganzen Reihe von Filialen in Lissabon ausgestattet. Überdies kontrollierte der Clan Versicherungsgesellschaften, Brauereien, landwirtschaftliche Betriebe, das Hotel Ritz, war an Textilfabriken und Ölgesellschaften beteiligt, an den Filialen von Marconi, Firestone, Citroen. Und in den Kolonien betrieb er Zucker- und Kaffeeplantagen, in Angola förderte er Öl.

Dieses wirtschaftliche Imperium stürzte 1975 zusammen. Die Bank und fast alle Unternehmen wurden von der Revolutionsregierung nationalisiert, der Kolonialbesitz von den Nachfolgestaaten enteignet. Am 11. März jenes Jahres besetzten Soldaten die Konzernzentrale, Ricardo Espirito Santo, Chef der Familie, wurde verhaftet, zusammen mit seinem Direktorium. Mit einer Ausnahme, und mit ihr nimmt die Geschichte von der Wiedergeburt des Hauses Espirito Santo in Lissabon ihren Anfang. Mario Amaral, zufällig außerhalb seines eigenen Büros, erfuhr durch das Radio von der Aktion gegen seine Bank und daß er selbst gesucht werde. Er flüchtete zu seinem deutschen Freund Nils Peter Sieger (dem Gründer der SOS Kinderdörfer auf der iberischen Halbinsel). Den rettenden Ausweg bot ein deutscher Frachter, auf den Sieger seinen Freund schmuggeln konnte, vorbei an Zöllnern und Revolutionswachen.

Am Fahrtziel New York trug ihn dann das Netz der Partnerschaften, der Freunde und der internationale Goodwill des Namen Espirito Santo. Nach einigen Monaten kamen auch die anderen Direktoren frei, man traf sich in London und gründete – ohne eigenes Geld, woher denn auch – die Espirito Santo Group. 1985 kehrte Mario Amaral als Vertreter dieser Neugründung nach Lissabon zurück. Sie war in zehn Jahren zu einer Holding in Luxemburg herangewachsen, zur “einzigen portugiesischen Multinationalen“, wie eine Lissaboner Wirtschaftszeitschrift konstatierte, mit Interessen und Aktivitäten in vielen Ländern, die heute wieder Plantagen in Afrika, Brasilien und Paraguay besitzt, Immobilien in den USA, Rio de Janeiro und Sao Paulo, Hotels in Südbrasilien.

Auf dem finanziellen Sektor entstanden Banken mit dem alten Namen in Miami und der Karibik und schließlich eine Espirito Santo lnvestitionsgesellschaft sowie eine Banco lnternacional de Credito in Partnerschaft mit der französischen Credit Agricole, beide mit Sitz in Lissabon. Für 1987 – das zweite Jahr nach der Eröffnung – wies die Bank eine Bilanzsumme von 600 Millionen Mark aus und einen Gewinn von 7,5 Millionen (14 Prozent Rendite). Die anfänglichen Räumlichkeiten reichen nicht mehr aus, und so erwarb Amaral soeben 1000 Quadratmeter Büroraum in den Amoreiras, der progressiven Adresse der Stadt. Er ist die oberste Instanz für alles, was im Namen von Espirito Santo in Lissabon geschieht. Dazu gehört auch die Aktivierung des seinerzeit verbliebenen Besitzes, darunter viele Quadratkilometer an der Küste.

Jeden Monat fliegt er geschäftlich mehrmals nach Madrid, Genf, Lausanne und nach Köln, wo seit der Revolution seine Familie lebt. Wohin er auch kommt, Mario Amaral spricht die Sprache des Landes, und zwar fließend. Er ist ein rechter Paneuropäer, doch von einer so herzlichen, redefreudigen Liebenswürdigkeit, wie sie nur im Süden wächst. Was die Zukunft Lissabons angeht, so ist er so optimistisch wie seine Berufskollegen. Seine Meinung wiegt schwer; denn ganz gewiß hat er aufgrund seiner weltweiten Erfahrungen einen freieren Blick als sonstige Firmenchefs in Lissabon. Sein Optimismus erstreckt sich auch auf die Frage der Reprivatisierung. Aber bezeichnenderweise schränkt er leise ein: “Sie wird kommen, möglicherweise nur als ein Stückwerk, weil der Staat beteiligt bleibt. Und wenn schon: Wir haben das Know-how, wir haben die Verbindungen, und wir werden das Sagen haben.“ 

 Der Artikel zum Download: ARTIKEL_MANAGER_MAGAZIN_AMARAL_NPS [PDF]

English translation of the Manager Magazin article

Edition 9, page 192, date 01-09-1988

The pleasure of success

By Michael Vermehren

Portuguese business people recover their taste for business
and are reaping good crops. MM presents some of the most
active and successful men.

MARIO MOSQUEIRA DO AMARAL – The lieutenant

Many years ago, when I was beginning to feel at home in Lisbon,
the economic life of the country was dominated by three powerful
family clans: one was called Champalimaud, and they were the
owners of steel and cement in Portugal; another was Mello, the
founders of the Lisnave steelworks and a chemical consortium; and
the third was Espírito Santo.

Of these three, the one of the name of santo
(saint) was the best-
known of the men from Lisbon, for this was the name of the bank
owned by the family which, though not the largest in the country,
did have a capital of 1,000 million German marks and a whole series
of branches throughout Lisbon. The clan also controlled insurance
companies, beer factories, agricultural companies, the Hotel Ritz,
and had holdings in textile factories and oil companies, in the
branches of Marconi, Firestone, Citroën, and in the colonies
operating sugar and coffee plantations, and also extracted oil in
Angola.

This economic empire collapsed in 1975. The bank and almost all of
the companies were nationalised by the revolutionary government,
and the new governments of the former colonies expropriated their
goods. On the 11th of March of the same year, the soldiers occupied
the head offices of the consortium and Ricardo Espírito Santo, the
head of the family, and all of his managers, were arrested.

With the exception of one of them, and with the start of the rebirth
of Espírito Santo in Lisbon. Mario Amaral, who by chance was not in
his office at the time, found out about the action against the bank
on the radio, and that they were also looking for him. He then
escaped to the house of his German friend Niels-Peter Sieger (the
founder of the children’s villages in the Iberian peninsula).

A German merchant ship brought salvation and Sieger managed to
get his friend on board clandestinely without the customs or
revolutionary guards seeing him. At his final destination, New York,
the network of companies, the friends and the international goodwill
aroused by the name of Espírito Santo helped him to settle. After a
few months, the other managers were also released, and they all
met in London to found the Espírito Santo Group (without their own
money, for where were they to get it from?).

In 1985, Mario Amaral returned to Lisbon as the representative of
this new group, which in the 10 years had become a holding in
Luxembourg, the “only Portuguese multinational”, according to an
economic journal from Lisbon, with participations and activities in
many countries, which had recovered plantations in Africa, Brazil
and Paraguay, real estate goods in the United States and, Rio de
Janeiro and Sao Paulo and hotels in the south of Brazil. In the
financial sector, banks were created under the old name in Miami
and the Caribbean, and finally an Espírito Santo Investment
Company, and an International Credit Bank along with the French
Credit Agricole, both with their head offices in Lisbon.

In 1987, two years after it was opened, the bank declared a balance
of 600 million German marks and profits of 7.5 million (returns of
14%). The initial offices will no longer enough, so Amaral brought
up 1,000 m
2
of offices in Las Amoreiras, the progressist area of the
city. He is the senior instance for everything that goes under the
name of Espírito Santo in Lisbon, including the activation of the
properties left to them at the time, with many square kilometres of
the coast.

Every month, he makes business flights to Madrid, Geneva,
Lausanne and Cologne, where his family has lived since the
revolution.

Wherever he goes, Mario Amaral talks fluently in the language of
the country. He is a true pan-European, but with this so cordial,
eloquent warmness that is only found in the countries of the south.
Furthermore, with respect to the future of Lisbon, he is as optimistic
as his professional colleagues.

His opinion is of great importance, for given his international
experience he is sure to have a freer view than other business
people in Lisbon. His optimism also includes the question of
reprivatisation, although he significantly adds in a low voice, “It will
come, though maybe only partially, for the State will hold onto its
participation. In any case: we have the know-how, we have the
relations and we will have the leading voice.”